Biomöbel: Nachhaltigkeit und Gesundheit im Schlafzimmer

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Im Schnitt schläft ein Mensch etwa 24 Jahre. Bei einer durchschnittlichen Lebenserwartung von knapp 80 Jahren ist es ungefähr ein Drittel des Lebens, das man dann im Schlafzimmer verbringt. Das ist Grund genug, gerade in diesem Raum auf eine gesunde Umgebung zu achten.

Gerade das Bett, die Matratze und die Möbel können für einen gesunden Schlaf sorgen oder ihn verhindern.

Wenn man sich ein neues Bett oder eine neue Matratze kauft, dann sollte man darauf Wert legen, natürliche Materialien zu verwenden, denn sie bieten eine Reihe von Vorteilen.

Natürliche Materialien für die Matratze

Materialien wie Holz, Baumwolle, Wolle, Kokosfasern, Kapok, Seegras oder Rosshaar sind nachwachsende und natürliche Rohstoffe. Allergiker sollten jedoch bei Tierhaarmatratzen aufpassen und lieber zu Kokos oder Kapok, den Fasern eines Tropenbaumes, zurückgreifen.

Die natürlichen Fasern sind in der Lage, den Schweiß, der während der Nacht ausgeschieden wird, aufzunehmen, zu binden und wieder abzugeben. Sie sind luftdurchlässig und können auch Temperaturen ausgleichen. Wenn man für eine ausreichende und gute Belüftung sorgt, dann sind sie in der Lage, sich selbst zu reinigen. Daher sollte man sie monatlich wenden und regelmäßig lüften, damit sie die Feuchtigkeit wieder abgeben können. Wenn man sie von Zeit zu Zeit in die Sonne legt, wirkt die UV-Strahlung keimtötend.

Auf Metall verzichten

Bei Betten sollte man darauf Wert legen, dass man ein metallfreies Bett wählt. Elektromagnetische Felder werden durch die magnetischen Eigenschaften bestimmter Elemente im Schlafzimmer angezogen. Dazu gehören der Federkern oder auch das Bettgestell selbst. Das kann zur Folge haben, dass die elektromagnetischen Strahlen, die ohnehin aufgrund des natürlichen Magnetfeldes vorhanden sind, am Bett verzerrt werden. Dieser Effekt wird durch elektronische Geräte noch zusätzlich verstärkt.

Menschen, die empfindlich auf Elektrosmog reagieren, sollten daher darauf achten, dass das Bett, das Lattenrost und die Matratze metallfrei sind. Bei komplett metallfreien Betten werden die einzelnen Bauteile mit stabilen Steckverbindungen oder Holzdübeln zusammengebaut, so dass man tatsächlich vollständig auf Metall verzichten kann.

Die Möbel sollten mit schadstoffarmen Farben und Lacken behandelt sein. Gerade Weichmacher belasten die Umgebung und haben langfristig gesehen negative Wirkungen.

Keine Elektronik im Schlafzimmer

Um einen gesunden und erholsamen Schlaf zu gewährleisten, sollte man auf Fernseher, Handy, Computer, Tablet und andere Geräte im Schlafzimmer verzichten, denn sie machen den positiven Effekt einer ökologischen und nachhaltigen Schlafumgebung wieder zunichte.

Die Strahlung wirkt sich negativ auf die körpereigenen elektrischen Impulse aus. Sie kann zu Schlafstörungen und sogar chronischen Erkrankungen führen. Dazu kommt noch das blaue Licht, das zum Beispiel Handys ausstrahlen. Dieses Licht beeinträchtigt das Einschlafen und auch die Qualität der wichtigen REM-Phasen. Schlechtes Einschlafen und zu kurze Tiefschlafphasen haben einen negativen Effekt auf die Konzentrations- und Leistungsfähigkeit. Schlafmangel kann das Risiko für verschiedene Krankheiten erhöhen. Daher gehören diese Geräte aus dem Schlafzimmer verbannt.

Autorin:
I. Drobeck 

Letzte Änderung amMittwoch, 28 Juni 2017 09:50

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