Dramatischer Insektenschwund in Deutschland

Forscher belegen Insektensterben - Die Blutbiene Sphecodes albilabris gilt als stark gefährdet. (Foto: Entomologischer Verein Krefeld) Forscher belegen Insektensterben - Die Blutbiene Sphecodes albilabris gilt als stark gefährdet. (Foto: Entomologischer Verein Krefeld)
  • Seit 1989 ist die Masse der Insekten in Deutschland dramatisch geschrumpft, belegt eine langjährige Untersuchung.
  • An 63 Orten im Bundesgebiet - allesamt Naturschutzgebiete - verzeichneten Forscher einen Rückgang um durchschnittlich 76 Prozent.
  • Experten sprechen von einem "Beleg dafür, dass wirklich ein größerflächiges Phänomen vorliegt".
  • Eine Ursache für das Massensterben könnten Stickstoffverbindungen sein, die als Düngemittel in der Landwirtschaft eingesetzt werden.

Bislang war es nicht viel mehr als ein ungutes Gefühl, das allerdings immer mehr Menschen beschlich. Gab es früher nicht weitaus mehr Schmetterlinge, Fliegen, Hummeln, Käfer und auch Mücken? Sterben in Deutschland etwa nicht nur die Bienen, sondern ist alles noch viel schlimmer? Gibt es ein allgemeines Insektensterben?

Eine Studie, die niederländische, deutsche und britische Wissenschaftler jetzt in der Fachzeitschrift Plos one veröffentlicht haben, belegt nun erstmals, dass die Wahrnehmung, dass sich etwas verändert hat in der Welt der Insekten, richtig ist: In weiten Teilen Deutschlands hat die Zahl der fliegenden Insekten tatsächlich dramatisch abgenommen. Mehr dazu im Artikel von Tina Baier/Süddeutsche Zeitung

Quelle:
www.sueddeutsche.de


Letzte Änderung amDienstag, 21 November 2017 19:02

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