DIGITALE SELBSTVERTEIDIGUNG: Alternativen zu WhatsApp, Google & Co

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Sichere Kommunikation und Vertrauen in unsere Geräte sind heute wichtiger als je zuvor. Staaten und Firmen haben großes Interesse an unseren Daten. epicenter.works - die führende österreichische NGO für die Stärkung von Grund- und Freiheitsrechten im digitalen Zeitalter - gibt Tipps für den selbstbestimmten Umgang mit digitalen Services im Alltag. Sie nennen es "digitale Selbstverteidigung".

Signal – Sicher kommunizieren
Signal ist eine sichere Alternative zu SMS, WhatsApp oder Telegram. Dieser Messenger für Smartphone und Desktop verschlüsselt die Inhalte von Nachrichten oder Sprachanrufe zwischen den Kommunikationspartnern. Auf dem Übertragungsweg sind deine Nachrichten damit vor den Augen Dritter geschützt. SMS-Nachrichten sind im Vergleich dazu wie Postkarten: Jeder kann sie auf dem Übertragungsweg lesen – auch Telekomkonzerne und Behörden. WhatsApp verschlüsselt zwar den Inhalt deiner Kommunikation, aber die Metadaten (wer wann und mit wem kommuniziert) landen bei WhatsApp und damit bei dem Mutterkonzern Facebook. Von der Benutzung von Telegram raten wir aus technischen Gründen ab; Gruppenchats werden in Telegram zudem nicht verschlüsselt. Signal wird von der Freedom of the Press Foundation unterstützt und gilt auch nach den Enthüllungen von Edward Snowden als sicher. Zu weiteren Alternativen

Aktuelle Themen auf epicenter.works

Sozialhilfe: Bürgerrechtsorganisationen warnen vor "gläsernem Bürger"
epicenter.works und Forum Informationsfreiheit kritisieren geplante Datensammlung zu Sozialhilfeempfängern. Mehr dazu

Das Mitmach-Internet in Gefahr: Bundesregierung will Ausweiszwang im Internet einführen
Unter dem Stichwort „digitales Vermummungsverbot“ hat die Bundesregierung ein Gesetz für eine Ausweispflicht im Internet angekündigt. Die neuen Regeln sind ein Frontalangriff auf das Mitmach-Internet, wie wir es kennen, und gefährden demokratische Diskursräume. Opfer von Hass könnten mit diesem Gesetz sogar mundtot gemacht werden. Mehr dazu

Digitalsteuer: Die neue Vorratsdatenspeicherung kommt durch die Hintertür
Zusammen mit dem digitalen Ausweiszwang, Uploadfiltern und der e-Evidence-Verordnung wird der Totalüberwachung Tür und Tor geöffnet. Grundrechts-NGO epicenter.works ortet massive Grundrechtsverletzungen und eine Dystopie unserer Gesellschaft. Mehr dazu

Über epicenter.works
epicenter.works ist die führende österreichische NGO für die Stärkung von Grund- und Freiheitsrechten im digitalen Zeitalter. Der spendenfinanzierte Verein engagiert sich gegen die Ausweitung staatlicher Überwachung, für das Grundrecht auf Datenschutz und für ein freies, offenes Internet. Schon in der Gründungszeit mobilisierte der Verein (damals noch als AKVorrat – Arbeitskreis Vorratsdaten Österreich) über 100.000 Menschen, und erreichte 2014 die Aufhebung der EU-Richtlinie zur Vorratsdatenspeicherung durch den Europäischen Gerichtshof. Seitdem ist epicenter.works ein kritischer Begleiter aller Vorhaben zur Ausweitung behördlicher Überwachungsbefugnisse. Seine Expertinnen und Experten zeigen die Auswirkungen von netzpolitischen Gesetzen auf, und erarbeiten konkrete grundrechtskonforme Lösungsansätze.

Zivilgesellschaft wirkt!

Quelle & weitere Infos:
epicenter.works


Letzte Änderung amMittwoch, 24 April 2019 15:46

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