Freihandelsabkommen Mercosur: Mit ihm kommen Massen an Billigfleisch in die EU

Bio-Rinder auf naturbelassenen Weiden in Ö. Jedoch die Standards im Tier- und Pflanzenschutz, unter denen in Südamerika produziert werde, seien mit EU-Standards nicht vergleichbar. Bio-Rinder auf naturbelassenen Weiden in Ö. Jedoch die Standards im Tier- und Pflanzenschutz, unter denen in Südamerika produziert werde, seien mit EU-Standards nicht vergleichbar.

Welche Folgen hätte das Freihandelsabkommen des südamerikanischen Wirtschaftsblock Mercosur mit der EU?

Die Geografin Bombardi warnt vor einem Vergiftungs-Kreislauf: "Im Süden, wo die großen landwirtschaftlichen Flächen sind, werden zwischen 12 und 16 Kilo Pestizide pro Hektar versprüht. In Europa sind es ein, in Belgien bis zu zwei Kilo. In Brasilien sind über 500 Pestizide genehmigt, davon 150, die in der EU verboten sind. Glyphosat ist das mit Abstand am meisten verkaufte Pestizid. Zum Interview von SANDRA WEISS auf tagesspiegel.de

Auch in Österreich ist die Front gegen das Abkommen breit. Landwirtschaftskammer, Bauernbund und der Zucker-, Stärke- und Fruchtkonzern Agrana lehnen den Mercosur-Pakt ab und appellieren an die Parlamentarier in Wien und Brüssel, das Abkommen nicht zu ratifizieren. "Wird das Abkommen ratifiziert, wird Südamerika noch mehr Geflügelfleisch, Zucker, Ethanol und auch Rindfleisch nach Europa liefern können, als ursprünglich schon befürchtet worden war", sagte Landwirtschaftskammer-Präsident Josef Moosbrugger (ÖVP). Die Standards im Tier- und Pflanzenschutz, unter denen in Südamerika produziert werde, seien mit EU-Standards nicht vergleichbar. "Die Konsumenten, die Bauern und das Klima sind die Verlierer, wenn dieses Abkommen so beschlossen wird." Zum Artikel auf standard.at

Unterzeichne den Apell, Mercosur zu stoppen!
Der Mercosur-Handelsvertrag mit Brasilien und Argentinien steht kurz vor Abschluss. Mit ihm kommen Massen an Billigfleisch in die EU. Dagegen können unsere Bäuerinnen und Bauern nicht konkurrieren. Viele müssten ihren Betrieb schließen. Statt Fleisch vom Bauernhof aus der Region gäbe es immer mehr Ware von der globalen Agrarindustrie. Zum Apell auf campact


Letzte Änderung amMittwoch, 17 Juli 2019 08:35

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