Schwerer Schlag gegen Biolandbau in Wien

Minister Pröll und Umweltstadträtin Sima gefährden Biolandbau in der Lobau.
Wien (OTS) - Die Stadt Wien pachtet vom Bund Agrarland in Essling wo sie Bio-Landbau betreibt und Öko-Parzellen vergeben werden. Der Pachtvertrag wurde nun vom Bund gekündigt. "Dass Bundesminister Pröll ohne Berücksichtigung ökologischer Kriterien das Agrarland zu Geld machen will und an zahlungskräftige Großinvestoren verkaufen will, ist zweifelsohne ein Skandal und zeigt wie wenig dem Bundesminister der Bio-Landbau tatsächlich wert ist", zeigt sich Rüdiger Maresch, Umweltsprecher der Grünen Wien empört.

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Öko-Parzellen werden zu Geld gemacht
Aber auch der Wiener SPÖ sei der Bio-Landbau nicht viel wert. Denn der Vertrag wurde, wie berichtet, bereits vor einem Monat gekündigt. "Dass Umweltstadträtin Sima erst jetzt öffentlich aufschreit ist nicht mehr als eine reine PR-Aktion", kritisiert Maresch. Der Pachtvertrag lief außerdem immer nur für ein Jahr. Wenn Sima der Bio-Landbau in Wien tatsächlich wichtig wäre, hätte sie sich also schon viel früher um die Verlängerung des Vertrages oder den Kauf der Bioflächen kümmern müssen.

Die Grünen Wien fordern die langfristige Sicherung des Biolandbaus auf den betroffenen Flächen durch die Stadt Wien. Weiters müsse der Bund und die Stadt Wien endlich alle Maßnahmen ergreifen um hier den Biolandbau zu schützen. Die transparente Verpachtung bzw. der Verkauf von Bundeseigentum unter Berücksichtigung ökologischer Kriterien, sei dazu Voraussetzung, so Maresch abschließend.

 

Quelle: OTS/Die Grünen Wien 

 

Letzte Änderung amDonnerstag, 08 November 2007 08:53

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