Der Tag der Freien Medien

Der Tag der Freien Medien

“Es kann nicht sein, dass Inhalte der Gegenwart in Medien der Zukunft an Strukturen der Vergangenheit scheitern”

Österreichs Medienlandschaft steht großen Herausforderungen gegenüber. Freie Medien - wie z.B. auch biologisch.at - sind sowohl Nutznießer als auch Opfer dieser Veränderungen. Die derzeitigen Medienförderungen sind Gießkannenförderungen, die sich nicht an Kernaufgaben wie Medieninnovation oder Partizipation orientieren.

Im Rahmen des zweiten Tags der Freien Medien am 15. Oktober bekommen Freie Medien erneut die Möglichkeit, ihr Schaffen und ihre Anliegen einer größeren Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Ziel der Veranstaltung ist es, die Bedeutung Freier Medien für die Medienlandschaft herauszuarbeiten. Der Handlungsbedarf ist groß, kommen doch oftmals Freie Medienprojekte nicht in den Genuss von Presse- und Publizistikförderungen – im Gegensatz zu Banken und Versicherungen.

Wo: Quartier für digitale Kultur, Museumsplatz 1, 1070 Wien
Wann: 15. Oktober 2010, ab 15:00 Uhr
Programm: siehe Seitenende
Freier Eintritt mit Voranmeldung an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, 3€ ohne Anmeldung

Medienmesse & Workshop

Digitalks führt im Rahmen eines Workshops in die Veränderungen der Medienbrache ein. Es gilt, das Potential der Veränderungen zu nutzen. Freie Medien präsentieren sich anschließend mit Infoständen, Präsentationen und Filmbeiträgen. Im Rahmen der Medienmesse können Freien Medien und ihre Arbeit hautnah erlebt werden.

„ProduzentInnen brauchen keine Sender“


Die Podiumsdiskussion thematisiert den längst überfälligen gesellschaftspolitischen Handlungsbedarf, insbesondere hinsichtlich des Freien Medienschaffens im Print- und Onlinebereich. Neben Martin Blumenau und Medien-Staatssekretär Josef Ostermayer diskutieren mokant.at Chefredakteurin Michaela Wein und diePresse.com Chef Peter Krotky über die Veränderung der Medienbranche. Moderation: Corinna Milborn.

Martin Blumenau
„#Unibrennt war die erste Protestaktion in Österreich, die nicht von einem klassischen Medium getragen oder von den Mainstream-Medien abhängig war. Sie funktionierte über ihre eigenen, viele Menschen erreichenden Ausspielkanäle. Das garantierte nicht nur die Kontrolle über die eigenen Aussagen, das erlaubte auch Unabhängigkeit, was Zeitabläufe betrifft.“
>> zum gesamten Kommentar auf fm4.orf.at

Peter Krotky
„Faktum ist, dass weltweit nur sehr, sehr wenige Medienunternehmen mit ihren Online-Auftritten profitabel sind. Ich denke, es wird in Zukunft nicht das EINE Geschäftsmodell geben, sondern es wird eine Summe verschiedener Maßnahmen sein, die die wirtschaftliche Tragfähigkeit digitaler Medienunternehmen gewährleistet.“
>> zum gesamten Artikel auf medienjournal.at

Programm

15:30 Digitalks erklärt digitale Medien in verständlicher Sprache. Medienworkshop für Freie Medien.
17:00 Eröffnung der Medienmesse – Medienvielfalt erleben. Infostände der Freien Medien Österreichs. Time to Network.
19:00 Freie Medien on stage: Ausgewählte Medien präsentieren ihre Arbeit und ihre Schwerpunkte am Podium.
20:00 Podiumsdiskussion zur Stellung der Freien Medien in Österreich – „ProduzentInnen brauchen keine Sender“


Aussender:
Österreichischer Medienverband

Letzte Änderung amFreitag, 24 September 2010 17:18

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