WikiLeaks: US wollte „Vergeltungsmaßnahmen“ gegen EU-Länder wegen Widerstand zu Gentechnik-Pflanzen

Auch Österreich stand auf der Liste des geplanten Rachefeldzugs.

Die US-Botschaft in Paris empfahl der US-Regierung, Strafmaßnahmen gegen EU-Länder zu ergreifen, die gegen gentechnisch manipulierte Pflanzen Opposition ergriffen. In dem Dokument der Pariser US-Botschaft vom 14. Dezember 2007, das von WikiLeaks veröffentlicht wurde, wird auch Österreich konkret genannt, gemeinsam mit Frankreich und Italien. Das Dokument erwähnt, dass die Stimmung der europäischen Bevölkerung gegen gentechnisch manipulierte Pflanzen in Europa ins Negative umschlug, und Österreichs Anpflanzungs-Verbot dabei eine wichtige Rolle spielte.

Die USA versuchen seit langem Druck auf Europa auszuüben, und den Anbau von gentechnisch manipulierten Pflanzen voranzutreiben. Auch Monsato, ein amerikanischer Großkonzern, dessen Maissorte MON810 in dem Dokument extra erwähnt wird, ist in dieser Hinsicht besonders aggressiv.

In dem Dokument wird empfohlen eine Liste mit „Vergeltungsschlägen“ zu entwickeln, die für die EU „schmerzvoll“ sein soll, da der Widerstand in den EU-Ländern von den USA als „kollektive Verantwortung“ angesehen wird.


Quelle:
www.eu-umweltbuero.at

Letzte Änderung amDienstag, 15 Februar 2011 10:07

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