Rudi Vierbauch als BIO AUSTRIA Obmann wiedergewählt

Bodenmanifest und GAP-Resolution fordern agrarische Wende.

Wien, Salzburg (OTS) – Rudi Vierbauch wurde auf der gestrigen Delegiertenversammlung der Biobäuerinnen und Biobauern von BIO AUSTRIA in Salzburg für eine zweite Amtsperiode als BIO AUSTRIA Obmann wiedergewählt. Damit setzte er sich mit seinem Vorstandsteam klar gegen seinen Mitbewerber Karl Erlach durch. Rudi Vierbauch: „Wir befinden uns mitten im Reformprozess für die Gemeinsame Europäische Agrarpolitik nach 2013. Der von uns in
den letzten Jahren konsequent eingeschlagene Kurs wurde von den Delegierten bestätigt. Ich werde mich daher mit meinem Vorstandsteam mit aller Kraft dafür einsetzen, dass die zukunftsweisende Bedeutung der biologischen Wirtschaftsweise für unsere Landwirtschaft in der neuen GAP-Periode ab 2014 anerkannt wird und deren Leistungen für die Gesellschaft in vollem Umfang abgegolten werden.“

BIO AUSTRIA Bodenmanifest
Der erste Beschluss der Delegiertenversammlung in der neuen Vorstandsperiode galt der Grundlage unserer Ernährungssicherheit: dem fruchtbaren Boden. BIO AUSTRIA setzt sich darin zur Aufgabe, die Gesellschaft über die herausragende Rolle des Bodens als Lebensgrundlage und dessen massive Bedrohung zu informieren. Die Biobäuerinnen und Biobauern von BIO AUSTRIA verpflichten sich im Rahmen der BIO AUSTRIA Richtlinien zu einem besonders verantwortungsvollen Umgang mit dem Boden zum Erhalt und zur Steigerung der Bodenfruchtbarkeit.

GAP Resolution
„Die Reform der GAP ist die Chance, endlich eine agrarische Wende einzuleiten“, so Obmann Vierbauch. Begleitend zum Bodenmanifest haben die Delegierten von BIO AUSTRIA daher eine GAP-Resolution auf den Weg gebracht: Alle Instrumente der GAP sollen auf eine ökologisch und sozial nachhaltige, bäuerliche Landwirtschaft neu ausgerichtet werden. Der Schutz des Bodens muss dabei ins Zentrum rücken. Denn ein gesunder Boden ist die Voraussetzung für viele unserer Lebensgrundlagen wie Ernährungsunabhängigkeit, lebensfreundliches Klima und Artenvielfalt sowie nachhaltiges Wassermanagement. Die biologische Landwirtschaft muss daher neues Leitbild für ein ganzheitliches Landwirtschaftsmodell werden.

 

Vorstellung des neu gewählten Vorstandsteams

  • Obmann: Rudi Vierbauch: Biobauer in Obervellach in Kärnten, Schwerpunkt Milchviehhaltung
  • Manfred Siller: Biobauer in Golling in Salzburg, Grünlandbetrieb mit Waldwirtschaft, Schwerpunkt Rinderhaltung, Direktvermarktung Fleisch, Bio-Gasthof, Urlaub am Biobauernhof.
  • Barbara Soritz: Biobäuerin in Schwanberg in der Steiermark, Schafzuchtbetrieb mit Schwerpunkt seltene Rassen, Vorstand Schafzuchtverband und Obmannstellvertreterin Arche Austria.
  • Roman Liebhart: Biobauer in Göpfritz an der Wild in NÖ, gemischter Bio-Betrieb seit 1997 mit Ackerbau und Mutterkuhhaltung, Urlaub am Biobauernhof mit Bio-Frühstück. Pfluglos und am Weg zur Energieautarkie.
  • Franz Barth, Biobauer aus Munderfing in Oberösterreich, BIO-Heumilchbetrieb mit eigener Nachzucht, Ackerbau und Freilandhühner.
  • Dr. Arthur-Alexander Schmid: Biobauer in Trausdorf/Wulka im Burgenland, Ackerbaubetrieb mit Standort in Trausdorf/Wulka und am Kanzelhof in Maria Lanzendorf (NÖ).
  • Andreas Riser, Biobauer in Obsteig in Tirol, gemischter Bio-Betrieb mit Schwerpunkt Direktvermarktung, Landwirtschafts- und Fleischermeister, Vorstand und Gründungsmitglied der „Bio-Alpin gen.“
  • Werner Michlits, Biobauer in Pamhagen im Burgenland, biodynamischer Weinbau/Kooptiertes Vorstandsmitglied Demeterbund.

Quelle:
Bio Austria

Letzte Änderung amMittwoch, 11 Mai 2011 07:54

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