Sushi essen mit gutem Gewissen: Sushi-Kreationen mit MSC- und Bioprodukten

Sushi essen mit gutem Gewissen: Sushi-Kreationen mit MSC- und Bioprodukten
Der WWF hat die Problematik des Fischkonsums rund um die gängigen Sushi-Fische untersucht und präsentiert nun den Sushi-Ratgeber.

Sushi – die Spezialität aus Japan – erfreut sich auch bei uns steigender Beliebtheit. Die beliebtesten Sushi-Fische und Meeresfrüchte sind allerdings Großteils bereits durch Überfischung bedroht. Als Orientierungshilfe für den Restaurantbesuch oder den Einkauf im Supermarkt hat der WWF deshalb den Sushi-Ratgeber entwickelt. Damit erkennen Sie auf einen Blick, welche Sushi-Kreationen Sie mit gutem Gewissen essen können und welche heimischen Fischarten sich als meeresschonende Alternative eignen.

Der WWF Sushi-Ratgeber bietet Ihnen mittels Ampelsystem eine schnelle Orientierungshilfe für den Restaurantbesuch oder beim Einkauf im Supermarkt. Der Ratgeber listet Empfehlungen für die gängigsten Sushi-Fische und -Meeresfrüchte sowie für alternativ geeignete heimische Fischarten. WWF-Experten bewerteten dazu den Zustand der Fischbestände, die Fangmethode, die Umweltauswirkungen der Fischereien sowie die Produktionsbedingungen, Futtermittel und gesetzliche Rahmenbedingungen bei Fischzuchten.

Setzen Sie auf MSC- und Bio-Produkte

Eine gute Wahl sind demnach Gelbflossenthun aus dem West- und Zentralpazifik aus Handleinenfang, Lachs aus dem Nordostpazifik, Bio-Garnelen (biologisch.at-Tipp: Yuu'n Mee Biogarnelen) oder, der meist für das Krabbenimitat Surimi verwendete, Alaska Seelachs aus dem Nordostpazifik mit MSC-Zertifikat. Auf den vom Aussterben bedrohten Blauflossenthun oder den mit viel Beifang gefangenen Butterfisch sollten Sie hingegen komplett verzichten. Das blaue MSC-Zeichen ist weltweit das einzige anerkannte Siegel für nachhaltige Fischerei und das Bio-Siegel garantiert umweltverträgliche Zuchten ohne den Einsatz von Chemikalien, Antibiotika oder die Zerstörung von beispielsweise Mangrovenwäldern.

Sushi aus Österreich: Karpfen, Forelle oder Saibling

Oder probieren Sie doch einmal Sushi mit heimischen Fischarten. Forelle, Saibling und sogar Karpfen lassen sich zu köstlichen Maki-Röllchen verarbeiten, die den klassischen Meeresfischen geschmacklich um nichts nachstehen. Darüber hinaus sind österreichische Fische dank kurzer Transportwege und dem immer größeren Biofisch-Angebot in Sachen Umweltschutz unschlagbar.

Die Meere werden leergefischt: Jetzt helfen!

Fast 80 Prozent der weltweiten Fischbestände sind bereits überfischt oder bis an ihre Grenzen ausgebeutet. Zu den am stärksten bedrohten Arten zählen beispielsweise Haie, Kabeljau und Blauflossenthun. Der WWF kämpft gegen die Ausbeutung der Weltmeere.

Hier können Sie den aktuellen Sushi-Ratgeber downloaden


Quelle:
WWF

Letzte Änderung amMittwoch, 23 Mai 2012 15:30

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