oeticket.com lud zur Diskussion: Nachhaltigkeit bei Events

oeticket.com lud zur Diskussion: Nachhaltigkeit bei Events
Die Definition von "Green Events", Umweltbewusstsein der Konzertgeher und Neue Medien als Müllvermeider waren u.a. Themen des Golden Circle am 22.11.2012.

In Zeiten des Klimawandels sollte der Begriff „Nachhaltigkeit“ in jeder Unternehmenskultur präsent sein, egal ob es sich dabei um eine Firma, ein Projekt oder eine Veranstaltung handelt. oeticket.com Geschäftsführer Andreas Egger nahm dies zum Anlass und lud gestern, 22. November um 19.00 Uhr, zahlreiche Veranstalter und Pressevertreter in die Räumlichkeiten des Naturhistorischen Museums, um gemeinsam mit namhaften Podiumsgästen das Thema „Green Events“ zu diskutieren.
Am Podium nahmen Platz (vlnr): Ruth Riel (Projektleiterin greenPatrol), Georg Tappeiner (Österreichisches Ökologie Institut), Claudia Kinzl (Geschäftsführerin der Jugendumweltplattform JUMP), Andreas Egger (Geschäftsführer oeticket.com) und Harry Jenner (Geschäftsführer musicNET.at). Durch den Abend führte die Moderatorin Birgit Denk.

Das Umweltbewusstsein der Konzertgänger

Gesprächsthema Nummer 1 an diesem Abend war das scheinbar fehlende Umweltbewusstsein vieler – vor allem jugendlicher – KonzertbesucherInnen. Dies sei einer der wesentlichsten Faktoren bei Großveranstaltungen, war man sich am Podium einig. Claudia Kinzl schilderte interessante Eindrücke aus den „Green Days“, einer Umwelt-Ideen-Networking-Plattform für junge Leute: „Bei Großevents wie dem Frequency Festival mit seinen rund 160.000 Besuchern, sind vor allem die An- und Abreise als auch der Müll Kernthema. Hier muss es uns gelingen, das Bewusstsein von jedem Einzelnen dafür zu schaffen. Erste erfolgreiche Schritte konnten wir bereits letztes Jahr gehen, indem wir die Besucher, die öffentlich anreisten, mit einem „Goodie“ belohnt haben.“ Auch Harry Jenner war sich sicher: „Bis jetzt reisen nur 30-40% aller Festivalbesucher mit öffentlichen Verkehrsmitteln an. Hier ist noch Spielraum nach oben“, und stellte gleichzeitig klar „Der Müll ist der zweite Punkt. 250 - 270 Tonnen Müll verursacht allein das Frequency Festival.“

Dazu lieferte Ruth Riel mit der 2011 ins Leben gerufenen „greenPatrol“ einen wichtigen Beitrag: „GreenPatrol-Volunteers treten am Festivalgelände oder Campingplatz in direkten Kontakt mit den Festival-BesucherInnen und sprechen mit ihnen offen über das Thema Müll. Diese Teams setzen sich aus fachkompetenten Jugendlichen zusammen, die auf Augenhöhe mit Gleichaltrigen kommunizieren. Dies ist ein zentraler Punkt der greenPatrol. Besonders erfreulich: Oft wird am Konzertgelände sogar schon eigens nach den Teams der greenPatrol gesucht! Laut einer von uns durchgeführten Umfrage ist 51% der FestivalbesucherInnen das Thema Umwelt wichtig.“

Wann spricht man von „Green Events“?

Georg Tappeiner plädiert darauf, sich zunächst einmal mit der Frage auseinanderzusetzen: Was kann man tun um einen Event nachhaltiger zu gestalten? In weiterer Folge sollten dann Umsetzungsideen mit relevanten Institutionen besprochen werden. „Das beginnt beim Müll und Transport und endet beim Catering. Wird die Pflicht erfüllt, ist die Kür das Umweltzertifikat.“ Auf die momentane Situation in Österreich angesprochen, ist Georg Tappeiner optimistisch. „Die Branche zeigte großes Engagement in den letzten Jahren. Nun arbeiten wir daran, auch die Sponsoren der Veranstaltungen miteinzubinden.“

Neue Medien als Müllvermeider? Wie sieht die Zukunft aus?

Die Digitalisierung und starke Verbreitung von Smartphones bringt auch im Veranstaltungssektor Änderungen in der Kommunikation mit sich. So verzichten mittlerweile fast alle Veranstalter auf ausgedruckte Programmhefte und setzen lieber auf Apps oder „digitale Wegweiser“. Auch der Bereich Ticketing ist zukunftsorientiert ausgelegt, bestätigte Andreas Egger: „Obwohl sich das klassische Ticket nach wie vor großer Beliebtheit erfreut, sind die sogenannten Mobile TIX oder SMS Tickets stark am Vormarsch. Print @ Home Tickets sparen Transportwege.“ Auch innerhalb des Unternehmens ist das Thema Umwelt stets präsent. So kommt dieses Jahr die jährliche oeticket.com-Spendenaktion dem unabhängigen und gemeinnützigen Verein, JUMP zugute. Pro Ticket-Bestellung kann jeder Käufer 2 Euro spenden, die eingegangenen Spenden werden von oeticket.com verdoppelt. Weiters hat oeticket.com als erstes Unternehmen alle Tickets in Wien zu Fahrscheinen für die Wiener Linien gemacht, vermeidet und trennt Müll, schafft ein Elektroauto für alle Stadtfahrten und dazu Solarpaneele an und bezahlt MitarbeiterInnen 50% zur Jahreskarte der Wiener Linien dazu.

Unter den Gästen befanden sich brainbows Geschäftsführer und Nachhaltigkeit-Experte der Ski WM Schladming Martin Weishäupl, Joseph Mussil (ACTS), Karl Haas (Fechter Management), Martin Aschauer (GLOBAL 2000), Rene Binna (Red Bull Ring), Slobodan Rakic (Raiffeisenlandesbank Niederösterreich-Wien).
Relevante Weblinks:

Quelle & weitere Infos:
SANDBURG PR
Green Patrol Spot 2012
JUMP

Golden Circle am 22.11.2012:
Podiumsdiskussion zum Thema: "Nachhaltigkeit bei Events" 

In Zeiten des Klimawandels sollte der Begriff „Nachhaltigkeit“ in jeder Unternehmenskultur präsent sein, egal ob es sich dabei um eine Firma, ein Projekt oder eine Veranstaltung handelt. oeticket.com Geschäftsführer Andreas Egger nahm dies zum Anlass und lud gestern, 22. November um 19.00 Uhr, zahlreiche Veranstalter und Pressevertreter in die Räumlichkeiten des Naturhistorischen Museums, um gemeinsam mit namhaften Podiumsgästen das Thema „Green Events“ zu diskutieren.

Am Podium nahmen Platz: Andreas Egger (Geschäftsführer oeticket.com), Harry Jenner (Geschäftsführer musicNET.at), Ruth Riel (Projektleiterin greenPatrol), Claudia Kinzl (Geschäftsführerin der Jugendumweltplattform JUMP) und Georg Tappeiner (Österreichisches Ökologie Institut). Durch den Abend führte die Moderatorin Birgit Denk.

Das Umweltbewusstsein der Konzertgänger

Gesprächsthema Nummer 1 an diesem Abend war das scheinbar fehlende Umweltbewusstsein vieler – vor allem jugendlicher – KonzertbesucherInnen. Dies sei einer der wesentlichsten Faktoren bei Großveranstaltungen, war man sich am Podium einig. Claudia Kinzl schilderte interessante Eindrücke aus den „Green Days“, einer Umwelt-Ideen-Networking-Plattform für junge Leute: „Bei Großevents wie dem Frequency Festival mit seinen rund 160.000 Besuchern, sind vor allem die An- und Abreise als auch der Müll Kernthema. Hier muss es uns gelingen, das Bewusstsein von jedem Einzelnen dafür zu schaffen. Erste erfolgreiche Schritte konnten wir bereits letztes Jahr gehen, indem wir die Besucher, die öffentlich anreisten, mit einem „Goodie“ belohnt haben.“ Auch Harry Jenner war sich sicher: „Bis jetzt reisen nur 30-40% aller Festivalbesucher mit öffentlichen Verkehrsmitteln an. Hier ist noch Spielraum nach oben“, und stellte gleichzeitig klar „Der Müll ist der zweite Punkt. 250 - 270 Tonnen Müll verursacht allein das Frequency Festival.“

Dazu lieferte Ruth Riel mit der 2011 ins Leben gerufenen „greenPatrol“ einen wichtigen Beitrag: „GreenPatrol-Volunteers treten am Festivalgelände oder Campingplatz in direkten Kontakt mit den Festival-BesucherInnen und sprechen mit ihnen offen über das Thema Müll. Diese Teams setzen sich aus fachkompetenten Jugendlichen zusammen, die auf Augenhöhe mit Gleichaltrigen kommunizieren. Dies ist ein zentraler Punkt der greenPatrol. Besonders erfreulich: Oft wird am Konzertgelände sogar schon eigens nach den Teams der greenPatrol gesucht! Laut einer von uns durchgeführten Umfrage ist 51% der FestivalbesucherInnen das Thema Umwelt wichtig.“

Wann spricht man von „Green Events“?

Georg Tappeiner plädiert darauf, sich zunächst einmal mit der Frage auseinanderzusetzen: Was kann man tun um einen Event nachhaltiger zu gestalten? In weiterer Folge sollten dann Umsetzungsideen mit relevanten Institutionen besprochen werden. „Das beginnt beim Müll und Transport und endet beim Catering. Wird die Pflicht erfüllt, ist die Kür das Umweltzertifikat.“ Auf die momentane Situation in Österreich angesprochen, ist Georg Tappeiner optimistisch. „Die Branche zeigte großes Engagement in den letzten Jahren. Nun arbeiten wir daran, auch die Sponsoren der Veranstaltungen miteinzubinden.“

Neue Medien als Müllvermeider? Wie sieht die Zukunft aus?

Die Digitalisierung und starke Verbreitung von Smartphones bringt auch im Veranstaltungssektor Änderungen in der Kommunikation mit sich. So verzichten mittlerweile fast alle Veranstalter auf ausgedruckte Programmhefte und setzen lieber auf Apps oder „digitale Wegweiser“. Auch der Bereich Ticketing ist zukunftsorientiert ausgelegt, bestätigte Andreas Egger: „Obwohl sich das klassische Ticket nach wie vor großer Beliebtheit erfreut, sind die sogenannten Mobile TIX oder SMS Tickets stark am Vormarsch. Print @ Home Tickets sparen Transportwege.“ Auch innerhalb des Unternehmens ist das Thema Umwelt stets präsent. So kommt dieses Jahr die jährliche oeticket.com-Spendenaktion dem unabhängigen und gemeinnützigen Verein, JUMP zugute. Pro Ticket-Bestellung kann jeder Käufer 2 Euro spenden, die eingegangenen Spenden werden von oeticket.com verdoppelt. Weiters hat oeticket.com als erstes Unternehmen alle Tickets in Wien zu Fahrscheinen für die Wiener Linien gemacht, vermeidet und trennt Müll, schafft ein Elektroauto für alle Stadtfahrten und dazu Solarpaneele an und bezahlt MitarbeiterInnen 50% zur Jahreskarte der Wiener Linien dazu.

 

Unter den Gästen befanden sich brainbows Geschäftsführer und Nachhaltigkeit-Experte der Ski WM Schladming Martin Weishäupl, Joseph Mussil (ACTS), Karl Haas (Fechter Management), Martin Aschauer (GLOBAL 2000), Rene Binna (Red Bull Ring), Slobodan Rakic (Raiffeisenlandesbank Niederösterreich-Wien).

 

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M: +43 1 589 54 - 422 
E: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


 

SANDBURG PR
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M: +43 1 29 130 - 603
M: +43 (0) 660 4444 667
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Letzte Änderung amMontag, 26 November 2012 17:25

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