Soziale Landwirtschaft in Gänserndorf: WUK bio.pflanzen

Soziale Landwirtschaft in Gänserndorf: WUK bio.pflanzen

WUK bio.pflanzen ist das jüngste Arbeitsintegrationsprojekt des Wiener Werkstätten- und Kulturhauses in Zusammenarbeit mit dem AMS NÖ und Biohof Adamah.

Am 15. April 2010 um 16:00 Uhr eröffnet Arbeits- und Sozialminister Rudolf Hundstorfer gemeinsam mit AMS-Landesgeschäftsführer Karl Fakler und WUK-Geschäftsleiterin Ute Fragner und Biobauer Gerhard Zoubek den sozialökonomischen Betrieb WUK bio.pflanzen in Gänserndorf, Novofermstraße 11.

WUK bio.pflanzen ist das jüngste Arbeitsintegrationsprojekt des Wiener Werkstätten- und Kulturhauses. In Zusammenarbeit mit dem AMS Niederösterreich werden langzeitbeschäftigungslose Frauen und Männer auf ihren Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt vorbereitet. Unter fachlicher Anleitung produzieren befristet beschäftigte MitarbeiterInnen kontrolliert biologische Zierpflanzen und Kräuter und übernehmen die Pflege von Grünflächen in der Region. Durch gezielte Qualifizierung und sozialarbeiterische Betreuung werden die ProjektteilnehmerInnen auf die Vermittlung an regionale gärtnerische und landwirtschaftliche Unternehmen vorbereitet.

Das WUK wagt sich nach über 25 Jahren Erfahrung mit arbeitsmarktpolitischen Bildungs- und Beratungseinrichtungen nicht nur über die Wiener Stadtgrenze hinaus, sondern beschreitet auch konzeptuell neue Wege. Gemeinsam mit dem Partnerbetrieb Biohof Adamah wurde eine innovative Form der Unterstützung von Arbeit suchenden Menschen und der Förderung der regionalen Entwicklung geschaffen. „Das Konzept der Sozialen Landwirtschaft vereint ökologische, wirtschaftliche und soziale Ansprüche“, so Biobauer Gerhard Zoubek (Adamah), der dem Projekt nicht nur sein know how, sondern auch sein Vertriebsnetz zur Verfügung stellt. WUK-Geschäftsleiterin Ute Fragner ergänzt: „Ziel von WUK bio.pflanzen ist sowohl die nachhaltige Entwicklung des ländlichen Raums als auch die Integration von benachteiligten Menschen. In diesem Sinne wollen wir in der Region Gänserndorf etwas bewegen.“

Am Erfolg des Projektes zweifelt Fragner nicht, da es den Trend zu biologischen und regionalen Produkten und das steigende Bedürfnis vieler Menschen, soziale Verantwortung übernehmen zu wollen, verbindet: „Mit WUK bio.pflanzen ist es uns zu 100% gelungen, das richtige Projekt zur richtigen Zeit, am richtigen Ort und mit den richtigen Partnerinnen und Partnern zu starten.“ Aus Sicht des AMS bedeutet Erfolg in erster Linie natürlich die Wiedereingliederung von Langzeitbeschäftigungslosen in den Arbeitsmarkt. AMS-Landesgeschäftsführer Karl Fakler ist überzeugt davon, dass das Projekt hier einen wichtigen Beitrag leisten kann: „Ich bin mir sicher, dass der neue Betrieb für viele unserer Kundinnen und Kunden ein Sprungbrett zurück in den Arbeitsmarkt sein wird.“


Quelle & weitere Infos:

www.biopflanzen.wuk.at
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Letzte Änderung amFreitag, 30 April 2010 18:11

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