Mega-Schweineställe in der Steiermark geplant

Mega-Schweinestall: Tierquälerei, Billigfleisch & Zerstörung bäuerlicher Existenzen. Foto: stock.xchng Mega-Schweinestall: Tierquälerei, Billigfleisch & Zerstörung bäuerlicher Existenzen. Foto: stock.xchng

Mit dem Slogan „Billige Exportware oder regionales Qualitätsfleisch“ wird für einen Mega-Schweinemastbetrieb in der südlichen Steiermark um Zustimmung geworben.

50 Millionen Liter Gülle, 2.500 Muttertiere plus 60.000 Ferkel, die zu Mastschweinen aufgezogen werden - so riesig soll das Schweinestall-Projekt im südsteirischen Weinburg am Sassbach werden. Weiters ist ein 1300 Mastzuchtschweinebetrieb in Tillmitsch geplant, Aufstockung eines Mastzuchtbetriebes von 1300 auf 2000 Schweine in St. Nikolai ob Draßling, etc. "Damit wir wettbewerbsfähig gegenüber billigem Exportfleisch bleiben" ist die Argumentation gegenüber den Konsumenten. Realität ist, dass in solchen Megaställen extreme Tierquälerei stattfindet, welche noch dazu mit EU-Geldern gefördert wird. Außerdem zerstören diese Fabriken unsere vielen klein- und mittelgroßen landwirtschaftlichen Betriebe und versorgen den österreichischen Markt mit qualitativ minderwertigem Billigfleisch.

„Die Landwirtschaftskammer muss wieder eine Vertretung der Bäuerinnen und Bauern werden – und nicht nur eine VP-Vertretung im Interesse der Agrar-Industrie“, fordert der Grüne Agrarsprecher Lambert Schönleitner. Denn: „Jeder neue Mega-Schweinestall zerstört bäuerliche Existenzen!“

Was kann jeder von uns dagegen tun?

- den Fleischkonsum einschränken
- wenn Fleischkonsum, dann vom Biobauern um's Eck - zu finden in unserem Bioverzeichnis oder in der Umkreissuche

Quellen & weitere Infos:

www.wode-help.com: Mega-Schweinestall-Projekte in der Steiermark!
ORF Steiermark: Schweinestall-Projekt stinkt dem Gemeinderat
steiermark.gruene.at

kein Landwirt den Stall errichten will, sondern eine Firma namens Pigvital GmbH !
- der Stall unmittelbar in einem Hochwassergebiet gebaut werden soll.
- 99% der unmittelbaren Bevölkerung sich gegen das Projekt ausspricht.
- es bereits viel zu viele Schweinefleisch am Markt gibt und die Bauern sich gegenseitig kaputt machen.
- KonsumentInnen das Fleisch aus derartiger Tierquälerei zutiefst ablehnen und trotzdem wird diese Form der Massentierhaltung mit EU-Geldern gefördert !
- und von der unfassbaren Tierquälerei ganz zu schweigen, die die geplanten 680 Muttersauen in ihren engen Eisenkäfigen erdulden müssen ! Zu Gebärmaschinen degradiert ...
Letzte Änderung amDonnerstag, 04 Juli 2013 07:39

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