"Klima-Lügendetektor" entlarvt PR-Schwindeleien

Webblog kommentiert Pressetexte und Zeitungsartike.

Koeln (pte/07.02.2008/17:32) - Während das globale Klima häufiger unter immer stärkeren Druck gerät, nutzen PR-Strategen das Thema zu ihrem Gunsten aus. Die Lügen rund um das Thema Klima soll nun der "Klima-Lügendetektor" http://www.klima-luegendetektor.de/ aufdecken. Das Projekt wird unterstützt vom Greenpeace Magazin und der Plattform http://www.wir-klimaretter.de. Als engagierter Initiator dieses Projektes geht Toralf Staud, Journalist bei der deutschen Wochenzeitung "Die Zeit" und Buchautor von "Wir Klimaretter" hervor.

Das erst gestern, Mittwoch, fertiggestellte Projekt wird sich unter anderem mit Klimalügen aus Politik, Energie, Mobilität und Wohnen auseinandersetzen. Im Gespräch mit pressetext meint Staud, dass er und seine Kollegen deswegen dieses Projekt starteten, weil sie es satt hatten, sich ewig die Unwahrheiten der Atomlobby oder der Automobilbranche anhören zu müssen. "Irgendwann gehen einem die Lügereien von diesen Leuten so auf den Keks. Daher sehen meine Kollegen und ich unsere Arbeit als klassische Aufklärung", erklärt Staud.

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(Foto: pixelio.de)
Ärgern kann sich Staud auch über Presseaussendungen, in denen PR-Schwindeleien versteckt sind. "Pressestellen sollen doch erwähnen, wenn etwas nicht stimmig ist", meint Staud. Er und seine Kollegen arbeiten auf freiwilliger Basis am Projekt Klima-Lügendetektor. In Stauds Projekt sind sowohl Greenpeace-Journalisten als auch Umweltjournalisten vertreten. "Wir recherchieren vor Ort über unsere Themen. Auch Klima-Experten werden zu gewissen Themen befragt", so Staud.

Zwar konzentrieren sich die Artikel auf Deutschland, doch berücksichtigen die Journalisten auch die Schweiz oder Österreich. "Wenn die Schweizer Atomlobby etwas von sich gibt und uns fällt daran etwas bezüglich Klima-Schwindeleien auf, schreiben wir natürlich darüber", meint Staud. "So ähnlich wie beim Blog über die Bildzeitung http://www.bildblog.de/ ist auch unsere Haltung gegenüber diesem Projekt zu erklären. Jeder Journalist liest die Artikel der anderen Journalisten und kommentiert dann kritisch", erklärt Staud. Im Moment schreibt Toralf Staud an einem Artikel zu den Äußerungen des Präsidenten des deutschen Atomforums.

Quelle: Pressetext Austria

 

Letzte Änderung amDonnerstag, 07 Februar 2008 18:57

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