Terrorgefahr! Überwachung total

Die Attentate in Frankreich haben die Debatte über die Überwachung der Bürger neu entfacht. Der Dokumentarfilm stellt sich den aktuellen Fragen. Reicht die bisherige Datenkontrolle aus? Wie kann sich der Bürger gegen komplette Durchleuchtung schützen? Wie profitieren globale Konzerne von den Daten der Verbraucher? Und: Kann ein Überwachungsstaat Terror verhindern?

Leben wir bereits in einer technologischen Diktatur, die eine Bedrohung für die Demokratie darstellt und unsere Vorstellungen von Privatleben und Intimsphäre für immer verändern wird? Wem nutzen diese enormen Datenmengen, die unter dem Begriff „Big Data“ gesammelt werden? Jenseits des eigentlichen Phänomens und seiner Konsequenzen ist es Zeit, sich aus soziologischer, philosophischer und auch politischer Perspektive damit zu beschäftigen. Denn angesichts der sich daraus ergebenden realen Bedrohungen zeigen sich die Politiker völlig machtlos.

Der Dokumentarfilm, für den zwei Jahre lang in den USA und in Europa recherchiert wurde, spannt einen Bogen von den Anschlägen des 11. Septembers 2001 über die Enthüllungen von Edward Snowden bis zu den aktuellen Entwicklungen und Diskussionen. Er zeigt die Schaltzentralen der Überwachung. Dabei stehen die Verantwortlichen der amerikanischen, englischen und französischen Geheimdienste ebenso Rede und Antwort wie weltweit angesehene Computerhacker, Whistleblower und Datenschutzaktivisten. Auch Entscheidungsträger von Google, Politiker aus ganz Europa und Experten für Datensicherheit kommen zu Wort.

Quelle:
ARTE

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