Good Food, Bad Food

Good Food, Bad Food

Einen Film der dort anknüpft, wo Erwin Wagenhofers "We feed the world" aufgehört hat. Regisseurin Coline Serreau überzeugte zuletzt mit dem Komödien-Hit "Saint Jacques - Pilgern auf Französisch".

Jetzt kehrt sie zu ihren dokumentarischen Wurzeln zurück und zeigt in ihrem entlarvenden und informativen Film lokale Alternativen zum globalen Raubbau an unseren Ressourcen auf. Dabei setzt sie auf die Kraft akribisch recherchierter Fakten und verzichtet weitgehend auf Horror-Bilder - wenngleich Aufnahmen von industriell zu Tode gepflügter Erde im Gegensatz zu lockerer, von Mikroben bevölkerter Erde den Wahnsinn moderner Massenproduktion hautnah vermitteln. Serreau zeigt aber nicht mit den Fingern auf die Schuldigen. Von Frankreich nach Indien über Brasilien, die Ukraine, Schweiz und Marokko führt die Reise. In den Interviews mit engagierten Bauern, Wirtschaftsphilosophen, Pionieren der ökologischen Landwirtschaft, Ernährungswissenschaftlern, Agraringenieuren, Umweltwissenschaftlern, Kolchosenleitern oder Repräsentanten der Landlosenbewegung MST zeigt sie Alternativen auf. Die Wiederherstellung der Saatenvielfalt und Verbesserung der Bodenqualität ist eine Überlebensfrage für die Menschheit, wie auch der individuelle oder kollektive Widerstand gegen weltweit agierende Konzerne.

Bis 25.4.2011 im Burgkino

Weitere Infos:
www.goodfood-badfood.de

Bio News Regional-NEWS Niederösterreich Cinema Paradiso: SCHWERPUNKT LANDWIRTSCHAFT mit Ö-Premiere: Good Food Bad Food
 

Cinema Paradiso: SCHWERPUNKT LANDWIRTSCHAFT mit Ö-Premiere: Good Food Bad Food

Cinema Paradiso: Filme über die Lebensmittelproduktion. Foto: Lukas Kroupa Cinema Paradiso: Filme über die Lebensmittelproduktion. Foto: Lukas Kroupa

Außerdem: Farmer John, FOOD Inc., Schwarzbuch Landwirtschaft (Lesung), La terra(e)strema

Schwerpunkt Landwirtschaft
Cinema Paradiso widmet der Produktion unserer Nahrungsmittel einen umfangreichen Schwerpunkt im Jänner. Filme, Diskussionen und eine Lesung gewähren einen vielfältigen Blick hinter die Kulissen der Landwirtschaft und stellen Alternativen zur herkömmlichen Massenproduktion vor.

Programm:
Good Food, Bad Food - 10.1.11, 20.15 Uhr
La terra(e)strema OmU - 16.1.11, 11 Uhr
Famer John OmU - 18.1., 20.15 Uhr
FOOD, INC. OmU- 20.1.11, 20.15 Uhr
Lesung - Hans Weiss - Schwarzbuch Landwirtschaft - 24.1.11, 20.15 Uhr

Good Food, Bad Food (Ö-Premiere + Diskussion)

Einen Film der dort anknüpft, wo Erwin Wagenhofers "We feed the world" aufgehört hat. Regisseurin Coline Serreau überzeugte zuletzt mit dem Komödien-Hit "Saint Jacques - Pilgern auf Französisch".
Jetzt kehrt sie zu ihren dokumentarischen Wurzeln zurück und zeigt in ihrem entlarvenden und informativen Film lokale Alternativen zum globalen Raubbau an unseren Ressourcen auf. Dabei setzt sie auf die Kraft akribisch recherchierter Fakten und verzichtet weitgehend auf Horror-Bilder - wenngleich Aufnahmen von industriell zu Tode gepflügter Erde im Gegensatz zu lockerer, von Mikroben bevölkerter Erde den Wahnsinn moderner Massenproduktion hautnah vermitteln. Serreau zeigt aber nicht mit den Fingern auf die Schuldigen. Von Frankreich nach Indien über Brasilien, die Ukraine, Schweiz und Marokko führt die Reise. In den Interviews mit engagierten Bauern, Wirtschaftsphilosophen, Pionieren der ökologischen Landwirtschaft, Ernährungswissenschaftlern, Agraringenieuren, Umweltwissenschaftlern, Kolchosenleitern oder Repräsentanten der Landlosenbewegung MST zeigt sie Alternativen auf. Die Wiederherstellung der Saatenvielfalt und Verbesserung der Bodenqualität ist eine Überlebensfrage für die Menschheit, wie auch der individuelle oder kollektive Widerstand gegen weltweit agierende Konzerne.
Letzte Änderung amDienstag, 19 April 2011 15:10

Kommentare   

0 #2 Redaktion 2011-04-19 15:12
Der Film läuft bis 25.4.2011 im Burgkino/Wien
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0 #1 Ingrid Jelem 2011-01-23 15:47
Wann kommt der Film in die österreichische n Kinos?
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