Doku: Voices of Transition

Zum Welternährungstag am 16.10.12 zeigt das Cinema Paradiso als exklusive Österreich-Premiere diesen inspirierenden Dokumentarfilm, in dem die wichtigsten Protagonisten des agrarökologischen Wandels zu Wort kommen.

In Frankreich, Großbritannien und Kuba zeigen Bauern und Wissenschaftler, Permakulturdesigner und Pioniere der Transition-Town Bewegung, wie man den Herausforderungen von Klimawandel und Ressourcenverknappung mit radikal neuen Wegen begegnen kann. „Voices of Transition“ ist im buchstäblichen Sinne ein Action Film: Statt passiv konsumiert zu werden, soll er die ZuschauerInnen zu Akteuren des Wandels machen! Egal, ob auf einen Balkongarten oder auf die Landwirtschaft einer ganzen Nation angewandt: Die konkreten Handlungsvorschläge können die Gemeinschaften widerstandsfähiger gegen Krisen mache – und das Leben lebenswerter.

Österreich-Premiere - biologisch.at verlost Premierekarten

Am 16.10.12 um 20 Uhr findet die Österreich-Premiere im Cinema Paradiso/St. Pölten statt. Nach dem Film: Publikumsgespräch mit Richard Mogg (Biobauer Herzogenburg), Bernhard Antensteiner (Food Coop Freßkorb Wien), Markus Distelberger (Garten der Generationen Herzogenburg) und Karin Okonkwo (via campesina). Im Anschluss lädt die St. Pöltner FoodCoop Greisslerei 2.0 zu einer Verkostung lokaler Produkte ein.

biologisch.at verlost 2 x 2 Premierekarten! Einfach email an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! mit Betreff "Voices of Transition" und Angabe der beiden Namen schicken.

Krise als Herausforderung
Der inspirierende, Mut machende Dokumentarfilm ’Voices of Transition’ (auf deutsch etwa „die Stimmen des Wandels“) lässt in einer sensiblen Patchwork-Montage die wichtigsten Protagonisten des agrarökologischen Wandels zu Wort kommen: In Frankreich, Großbritannien und Kuba zeigen uns Landwirte und Wissenschaftler, Permakulturdesigner und Pioniere der Transition-Town Bewegung, wie man den Herausforderungen von Klimawandel, Ressourcenverknappung und drohenden Hungersnöten mit radikal neuen Wegen begegnen kann – und zwar derart, dass sich ungeahnte Chancen auftun sowohl für die Zukunftsfähigkeit unserer Gemeinden wie auch für eine gesteigerte Lebensqualität.

Das Projekt
Voices of Transition“ ist ein unabhängiges, partizipatives Dokumentarfilmprojekt mit dem anspruchsvollen Ziel, weltweiten sozialökologischen Bewegungen einen sehr inspirierenden Film zur Hand zu geben. Es handelt sich im buchstäblichen Sinne um einen Action Film: Statt passiv auf der Couch konsumiert zu werden, soll er die Zuschauer zum Handeln animieren und zu Akteuren des Wandels machen!

Kino-Start am Welternährungstag
Das Jahr 2012 ist das von der UNO ausgerufene Jahr der „landwirtschaftlichen Kooperativen“. Zusätzlich findet am 16. Oktober der Welternährungstag (World Food Day, von der FAO ausgerufen) statt: An diesem wichtigen Termin wird „Voices of Transition“ seinen Sstart erleben: Dazu wird an möglichst vielen Orten mit Partnern zu Aktionen, Debatten und Podiumsdiskussionen aufgerufen, um öffentlichkeitswirksam die vielen sozialökologischen Lösungsansätze zu bewerben.

Ein Schlusselbegriff: Lokale Resilienz
Egal, ob auf einen Balkongarten oder auf die Landwirtschaft einer ganzen Nation angewandt: Die konkreten Handlungsvorschläge aus dem Film „Voices of Transition“ tragen dazu bei, dass Nachbarschaften resilienter, d.h. widerstandsfähiger gegen Krisen werden.

Unser Nahrungsmittelproduktionssystem zu lokalisieren ist dabei nur die erste Etappe des Wandels: Auch die anderen Domänen unseres Zusammenlebens müssen radikal umgestaltet werden, damit Kreisläufe intelligent und effizient ineinander greifen können. Die Schlüsselbegriffe für diese Transformation heißen Dezentralisierung, Diversität, Kooperation und freie Wissensverbreitung. Zentral ist, dass durch neue Lebenspraktiken auch ein Wertewandel angestoßen wird: Hin zu einer Gesellschaft, in der gemeinschaftliches Tauschen, Teilen und Unterstützen sich im Alltag verankern und die Lebensqualität aller verbessern.

"Wir können entweder unsere Energie in den Kampf gegen etwas stecken,
das dem Untergang geweiht ist, oder aber in den Aufbau der dringend notwendigen
Alternativen, um so letztlich ein anderes System herbeizuführen."
Rob Hopkins

Der Inhalt
Frankreich ist eine der führenden Nationen in der Forschung zur Agrarforstwirtschaft. Das natürliche Ökosystem Wald ist die beste Inspirationsquelle, wenn es darum geht, aus unseren leblosen Monokulturen wieder diversifizierte und ertragreiche „essbare” Landschaften zu gestalten...

In England boomt die ‚Transition Town Bewegung‘. Auf lokaler, zivilgesellschaftlicher Basis eröffnet man sich radikal neue Möglichkeiten, um die Ernährungsproduktion auch in unsere Städte zu bringen und um die Grundsteine für eine Energie und Ressourcen schonendere, dezentralisierte und krisenfeste Gesellschaft zu legen.

Auf Kuba hat ab 1991 ein ganzes Volk die bitteren Folgen eines vorzeitigen ‚Peak Oil‘ auf eine erdölabhängige Landwirtschaft erleben müssen. Aus der Not ist eine Tugend geworden. Die Karibikinsel ist mittlerweile zum Vorreiter für Agrarökologie und urbane Landwirtschaft geworden: 70 % der in La Havana konsumierten Früchte und Gemüse werden innerhalb der Stadt hergestellt – alles rein biologisch!

Der Autor
Nils Aguilar ist ein talentierter deutsch-französischer Soziologe und Dokumentarfilmer. Sein Bewusstsein für den Zusammenhang zwischen Bodenerosion und kulturellen Erosionserscheinungen sowie seine beim Reisen gewonnene Einsicht in die dramatischen Auswirkungen einer kurzsichtigen, profitgesteuerten Agrarpolitik haben ihn früh in seinem Willen gestärkt, mit dem Medium des Dokumentarfilms möglichst viele Menschen zu erreichen und zum Handeln zu animieren.

Dieser Film ist das Ergebnis von mehr als 4 Jahren leidenschaftlicher Arbeit, welche parallel zu seinem Soziologie- und Philosophiestudium in Paris bewerkstelligt worden ist.

Zwei Stipendien, die Hilfe vieler Freiwilliger um den Globus sowie ein Unterstützer-Appel im Netz (Crowdfunding) haben es ihm erlaubt, dieses Projekt fertig zu stellen.

Echos von der Vorpremiere in Hannover

„Von dem Film, den ich zweimal zu sehen das Vergnügen hatte, bin ich schlicht begeistert!“
Prof. Dr. Niko Paech, Ökonom, Universität Oldenburg

„Die Zuschauer wollten am Ende gar nicht mehr aufhören zu klatschen. So sieht es aus, wenn man die Menschen in ihrem Herzen trifft.“
Sebastian Becker, Transition Initiative Göttingen

„The movie received standing ovations and a lot of spontaneous support. Nils Aguilar has succeeded in giving the Transition Movement another important tool in raising awareness and spreading the „spirit of transition“.“
Simon Mewes, Transition Initiative Hamburg

„Großartig... etwas vom Besten, dass ich zu dem Thema des Wandels bisher sichten durfte. Der Saal bebte anschließend und Nils erhielt „Standing Ovations“ – zu recht!“
Willi Krafft, Neustart Schweiz

Quellen:
www.cinema-paradiso.at
www.milpafilms.org


Letzte Änderung amSamstag, 13 Oktober 2012 08:18

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